Hier finden Sie eine Übersicht aller Termine in 2026.
Alle Einzeltermine finden Sie >hier.

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Jeder von uns verbraucht im Schnitt 123 Liter Wasser pro Tag (virtuell sind es sogar bis zu 4000 Liter). Herr Rainer Koch von der Landesversuchsanstalt Heidelberg (LVG) legte uns u.a. diese Zahlen am 08.05.2025 bei seinem Bericht über die Gartenbewässerung im Aurelia-Sängerheim vor. Unsere Sommer werden immer heißer und trockener. Bei einem Sturz- oder Platzregen kann die trockene Erde das Wasser nicht aufnehmen, es wird einfach abgeschwemmt. Um mit dem zur Verfügung stehenden Wasser haushalten zu können, sollte ein Umdenken auch bei der Verwendung von Gieß-Wasser einsetzen.
Der Referent ging auf die verschiedenen Methoden des „Gießens“ ein, wie z.B.
• Gartenschlauch direkt über die Pflanzen
• Gießkanne direkt über die Pflanzen
• Sprinkler, Wasser auch über Wege
• Trinkwasser oder Regenwasser
• Tropfbewässerung gezielt auf jede Pflanze usw.
Die richtige Pflanzenauswahl, wie auch der Standort (Bodenbeschaffenheit), sollte berücksichtigt werden. Trockenheitsverträgliche Pflanzen sind hier von Vorteil. Regenwasser soll gesammelt werden, wo immer möglich.
Anhand der mitgebrachten Exponate konnte er den Anwesenden aufzeigen, was heute Stand der Technik ist, um optimal zu bewässern.

Zu einer weiteren Baumpflanzaktion anlässlich unseres 100jährigen Vereinsbestehens wurde für den 02.04.2025 im Mahrgrund (nahe Wasserauffangbecken) eingeladen. Auch diese Pflanzung wird, wie viele andere Aktionen, zur Ortsverschönerung und Biodiversität beitragen.
Um 10 Uhr trafen sich einige Vereinsmitglieder und auch interessierte Ilvesheimer Bürger zur Pflanzung eines Spitzahorns (Acer platanoides).
Tatkräftige Unterstützung hatten wir dabei wieder von einigen Bauhofmitarbeitern. Sie haben das Pflanzloch ausgehoben und den Baum an Ort und Stelle gebracht. Gemeinsam wurde das Pflanzgefäß entfernt und der Baum ins Pflanzloch gehoben. Stattliche 4-5 Meter ragt er aus dem Boden. 3 Holzpfähle geben ihm nun Halt und sorgen für ein gutes Anwachsen. Der angebrachte Gieß Rand sorgt für ein gezieltes/effektives wässern.
Foto: Helmut Jung
Der Baum ist sehr winter- und frosthart. Seine frischgrünen Blüten, die sich vor dem Blattaustrieb zeigen, kann man von April bis Mai bewundern. Er ist bienenfreundlich und sein enorm hoher Nektargehalt ist für Bienen und Hummeln in der Blütezeit eine wichtige Nahrungsquelle. Selbst bei mittleren Bodenbeschaffenheiten kann er zu einer stattlichen Größe von 30 Metern heranwachsen.
Dieter Bühler
Anlässlich unseres 100jahrigen Bestehens in diesem Jahr wurde eine weitere Baumpflanzaktion durchgeführt. Sie soll wie viele andere Aktionen zur Ortsverschönerung und Biodiversität beitragen. Am 19.03.2025 um 10 Uhr trafen sich einige Vereinsmitglieder wie auch interessierte Ilvesheimer Bürger zur Pflanzung eines Blauglockenbaums (Paulownia tomentosa) auf dem Friedhof-Mitte (Nähe Kriegerdenkmal).
Tatkräftige Unterstützung hatten wir dabei von einigen Bauhofmitarbeitern. Sie haben das Pflanzloch ausgehoben und den Baum an Ort und Stelle gebracht. Gemeinsam wurde das Pflanzgefäß entfernt und der Baum ins Pflanzloch gehoben. Stattliche 3-4 Meter ragt er aus dem Boden. 3 Holzpfähle geben ihm nun Halt und sorgen für ein gutes Anwachsen. Der um den Baum angebrachte Gießrand aus Erde sorgt für ein gezieltes/effektives wässern.
In den ersten Jahren nach der Pflanzung schmückt sich der Baum mit riesigen Blättern, die nach einiger Zeit im Zusammenhang mit der Blüte (blauviolett von April bis Mai) etwas an Größe verlieren.
Der ursprünglich aus China stammende Baum wurde vor ca. 180 Jahren von dem Naturforscher, Arzt und Japanologe Philipp Franz von Siebold von seinen Asienreisen, mitgebracht.
Der schnellwachsende Baum kann 15 Meter Höhe, bei einem Alter von bis zu 80 Jahren, erreichen. Er ist anspruchslos, hat ein hohes Regenerationsvermögen, ist trockenheitstolerant, resistent gegen viele Schadfaktoren, winterhart und für unterschiedlichste Standorte geeignet. Der Baum meistert die Herausforderungen des Klimawandels, etwa durch hohe CO2-Bindung oder das tief –und weitreichende Wurzelsystem.
Gerne sind sie eingeladen, dem Baum bei einem Friedhofbesuch eine Gießkanne Wasser zu spenden.
Dieter Bühler
Fotos: Helmut Jung
Das Wetter war ideal, zeigte sich doch zum Beginn der Veranstaltung die Sonne. Gut 25 Gartenliebhaber kamen am 08.03.2025 auf das Gelände des Vogel- und Naturschutzvereins, um ihre Kenntnisse über den Winterschnitt an Obstbäumen aufzufrischen oder zu ergänzen. Erfreulich war zu sehen, dass der Frauenanteil sehr hoch war. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des OGV-Ilvesheim und dem Dank an den Verein für Vogel- und Naturschutz für die Zurverfügungstellung des Geländes, gab es eine kurze Einführung über die notwendigen Geräte und eine theoretische INFO über Baumpflanzung und Pflege. Über Anschauungsmaterial konnten auch verschiedene Obstbaum-Krankheiten und Schädlinge aufgezeigt werden.
Man sollte sich unbedingt vor dem Kauf eines Baumes fachkundigen Rat einholen, um später nicht feststellen zu müssen, dass der eingepflanzte Baum doch viel zu groß für den eigenen Garten ist.
Der praktische Teil wurde an Halb –und Hochstämmen von Apfel-, Kirsch- und Zwetschgenbäumen durchgeführt. Dabei wurden die Teilnehmer mit eingebunden, indem sie vorschlagen konnten –was nach ihrer Meinung abgeschnitten werden sollte. Die weiteren Schritte – Vor- und Nachteile der gewählten Schnittmaßnahme und auch Schnittzeitpunkte wurden dann von dem Kursleiterteam (Viereck, Wunderak, Bühler) erklärt.
Nach dem Schnitt soll das Geäst locker stehen, damit Licht in den Baum kommen kann. Die Seitenäste dürfen die Spritze nicht überragen (Pyramidenaufbau).
Nach 2 Stunden praktischem Schnittvortrag und vielen Fragen und Antworten durften sich die noch Verbliebenen bei einem Getränk etwas erfrischen.
Dieter Bühler
Fotos: Helmut Jung
Anlässlich unseres 100jährigen Jubiläums in diesem Jahr pflanzten wir gemeinsam mit dem Team der kath. Kirche, dem Bauhof, sowie der Firma Fülbier eine Winterlinde in den Seitendurchgang neben der Kirche. Auch Herr Bürgermeister Thorsten Walther ließ es sich nicht nehmen der Pflanzaktion beizuwohnen und selbst Hand anzulegen. Die angefallenen Kosten teilen wir uns mit der Kirche.
Die kleine Schar von interessierten Bürgern wurden von der Gemeindeteamsprecherin Frau Jutta Sommer begrüßt und nach der Pflanzaktion zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.
Der OGV-Vorsitzende Dieter Bühler berichtete in einem kurzen Vortrag über die Bedeutung und die Besonderheiten der Linde.
Mittels durch Spezialdünger verbesserter Erde wurde der Baum in Position gebracht. Fachgerecht wurde der Wurzelballen geöffnet und das Pflanzloch mit Erde aufgefüllt. Der Weihwasserzusatz beim Angießwasser sorgt bestimmt für ein gutes Anwachsen. Der notwendige Wind-, und Anwachsschutz ist durch das geschmiedete Metallschutzgitter professionell sichergestellt.
Mit guten Wünschen zu einem langen und gesunden Baumleben wurde die Aktion beendet.
Dieter Bühler
Der Schneidkurs an Obst- und Ziergehölzen im Garten der Familie Bischer am 22.02.2025 erfreute sich regem Zuspruch.
Bei sehr angenehmer Witterung wurden den vielen interessierten Teilnehmerinnen durch unsere Referentin Frau Maria Artner viele Anwendungsbeispiele gezeigt. Wie schneide ich eine Johannisbeere, Stachelbeere, Himbeere. Auch der Schnitt an Apfel, Birnen, Kirschen, Feigen und Pfirsichbäumen wurde gezeigt. Keine der Themenfragen blieb unbeantwortet. Die Zeit verflog wie im Flug, nach 2 Stunden Lehrveranstaltung gingen die meisten Frauen voll Tatendrang nach Hause, um das Gelernte im eigenen Garten umzusetzen.
Für die nun schon langjährige Zurverfügungstellung ihres Gartens bedanken wir uns herzlich bei der Familie Bischer.
Dieter Bühler
Fotos: Helmut Jung